Sperrholz ist die Grundlage für vielseitige Produkte.
Die Herstellung von Sperrholz beginnt mit dem Schälen von Baumstämmen zu Furnieren. Je nach Eigenschaften und Verwendungszwecken werden diese zu sogenannten Sperrholzplatten verarbeitet.
Diese werden in Standardsperrhölzer, andere unbeschichtete Sperrhölzer sowie für andere Veredelungsprodukte unterteilt.
Sperrholzplatten werden entweder als solche lackiert, dienen weiters als Basisplatten zur Weiterveredelung oder werden durch den Einsatz von Phenolformaldehydharzleimen und speziellen Oberflächenvergütungen für extreme Witterungsbedingungen im Außenbereich verwendet. (z.B Fahrzeug- und Anhängerbau, Betonschalungsplatten etc.)
IF 20
Verleimung beständig bei Verwendung in Räumen mit allgemein niedriger Luftfeuchtigkeit (Innenbereich), Helle Leimfuge (Harnstoffharz)
AW 100
Verleimung beständig gegen Feuchtigkeitseinflüsse (wasser- und kochfest), dunkle Leimfuge (Phenol-, Phenol Resorcin-, oder Resorcin- und Melaminharz)
| Holzart | Raumgewicht kg/m³ |
| Sperrholz BIRKE | 700 |
| Sperrholz BIRKE/COMBI | 620 |
| Sperrholz BUCHE | 770 |
| Sperrholz NOVOPLEX | 800 |
| Sperrholz FICHTE | 500 |
| Sperrholz OKOUME | 480 |
| Sperrholz PAPPEL | 460 |
| TISCHLERPLATTEN | 600 |
Geringfügige Änderungen der Formate, bzw. Änderungen des Sperrholzaufbaues sind möglich.
Sperrhölzer sind plattenförmige, im allgemeinen symmetrisch aufgebaute Erzeugnisse aus mindestens drei miteinander verleimten Holzlagen, deren Faserrichtungen kreuzweise gegeneinander versetzt sind.
Holz als natürlicher Werkstoff kann unter bestimmten Voraussetzungen auf klimatische Einflüsse wie Luftfeuchtigkeit, Temperaturschwankungen u.a. mit Formveränderung reagieren. Dies gilt auch für Sperrholz, da hier zusätzliche Faktoren wie
zum Tragen kommen können.
Eine Garantie für Verzugsfreiheit kann daher beim Sperrholz nicht gewährleistet werden!
Wir möchten darauf hinweisen, das AW 100 (wasser- und kochfest) verleimtes Sperrholz für die Verwendung im Außenbereich nur bedingt geeignet ist. Faktoren wie Witterungseinflüsse, Spannungen in den Furnierlagen, bzw. Leimfugen u.ä. können hier trotz Oberflächenbehandlung zum Arbeiten des Holzes, bzw. zur Rissbildung führen. UV- und Witterungsbeständigkeit können nur durch den Einsatz entsprechender Mittel verbessert werden! Die Oberflächenbehandlung muss in jährlichen Intervallen kontrolliert bzw. erneuert werden! (Verarbeitungsvorschriften beachten!)
Dies gilt auch im besonderen für FASSADEN-SPERRHOLZ!